artists 2026


Azin Zahedi

Die Multi-Instrumentalistin hat ihren Hintergrund sowohl in der klassischen als auch in der traditionellen Musik. Am Musikkonservatorium entdeckt die begabte Flötistin die Santur für sich, das persische Hackbrett. Dank intensiver Förderung werden ihre Leistungen auf der Santur schon 2007 gewürdigt, als sie beim Iran Youth Festival den ersten Preis erhält. Nach Abschluss ihres Studiums … weiterlesen »
arbeitet sie mit professionellen Orchestern in ganz Deutschland zusammen, wie dem Ensemble Resonanz, den Würzburger Philharmonikern, der Niederbayerischen Philharmonie u.v.m. Sie wird festes Mitglied verschiedener Ensembles wie Solhmido, Babylon Orchestra Berlin und dem TEMBER Ensemble. Der Umzug nach Berlin gestaltet Zahedis Beziehung zu ihren Instrumenten neu, was großen Einfluss auf ihre aktuelle Arbeit hat. Santur und Flöte spielen nun eine gleichberechtigte Rolle. 2021 veröffentlicht das TEMBER Ensemble das Album „La Makan“, eine Sammlung von komplexen, experimentellen Werken. 2022 veröffentlicht Azin Zahedi unter dem Namen Gorgyra ihr erstes Solo-Album mit Klängen, die an ihre klassischen und traditionellen Wurzeln anknüpfen. Bei FUTURE NOW spielt sie in der für das Festival geschaffenen Formation mit der Sängerin Dina Mialinelina, Sara Neidorf am Schlagzeug und Sibongile Buda am Bass.
Foto ©  Ahmadi

nach oben

Betty Schiel

Betty Schiel arbeitet seit 1996 – aus dem Ruhrgebiet heraus – international als Filmkuratorin. Sie macht feministische Programme und Konzeptionen für diverse internationale Filmfestivals – seit 1996 maßgeblich für femme totale (heute das Internationale Frauen Film Fest Dortmund+Köln). Sie ist Mitglied des Transnationalen Ensemble Labsa und … weiterlesen »
performt seit zehn Jahren mit der Theatergruppe in einer offenen Struktur für lautes Denken ohne Bühnenrampe. Im Zentrum stehen kraftvolle Choreografien, intensive physische Präsenz und die Vielstimmigkeit der Temperamente der Beteiligten, die Lücken in der Geschichtsschreibung schließen. Sie schreibt Texte, realisiert kollaborative Filmprojekte und Workshops und ist Mitgründerin der Ost-West-AG und des Future Now Festivals.

nach oben

Birgit Pardun

 

 

Birgit Pardun ist eine der umtriebigsten Figuren der Wuppertaler Kulturszene, über viele Jahre mehr in der Musik und im Theater zu Hause („Die Barmer Küchenoper“). Erst seit 2018 liegt ihr künstlerischer Schwerpunkt wieder in der bildenden Kunst. Sie malt, zeichnet und installiert. In ihrer Malerei stößt man auf eine vermeintlich eindeutige Zeichen- und Bildsprache, doch – … weiterlesen »
nichts ist so einfach, wie es scheint. Birgit Parduns Arbeiten sind immer ein impulsives Spiel mit der Uneindeutigkeit von Ausdruck und Zeichen, gefüttert mit Widersprüchen und von einem Humor, bei dem einem das Lachen gern mal im Halse stecken bleibt. Birgit Pardun ist von Beginn an die lässig-kluge Ästhetin im FUTURE NOW-Team und für den Look verantwortlich. 2026 ist erstmalig eines ihrer Gemälde Grundlage des Festivalplakats.
Foto ©  Frank N

nach oben

Dina Mialinelina

 

 

„Mein Atem und meine Stimme sind die wichtigsten Ressourcen meiner künstlerischen Arbeit. Die Inspiration gibt mir der Mensch.“, sagt die Sängerin, Komponistin, Autorin, Schauspielerin und Performerin Dina Mialinelina. Eine Begegnung mit dem Musiker Mamy Ralaivita eröffnet der 17-Jährigen die Türen in die Welt der Musik: Kollaborationen mit Choreografïnnen, Malerïnnen, … weiterlesen »
Bildhauerïnnen, Schriftstellerïnnen, Filmemacherïnnen beginnen. Seitdem erweitert die multidisziplinäre Autodidaktin beständig ihr künstlerisches Repertoire. 2008 wird sie als Schauspielerin und Sängerin Teil der Compagnie Ry Mialy, deren Repertoire eine ganze Bandbreite von Genres abdeckt: Rock, Jazz der 30er Jahre, französisches Kabarett und Lyrik. In unterschiedlichen Formationen findet sie den Zugang zu Blues und Jazz. 2013 entdeckt sie mit der Band Cordes sans Cible ihre Leidenschaft als Songschreiberin. Als Solokünstlerin teilt sie die Bühne mit großen Musikerïinnen ihrer Heimat Madagaskar: Olombelo Ricky, Bekoto, Rija Randrianivosoa, Silo Andrian u.a. Mit ihrem Quintett Dina M. nimmt sie 2023 die EP „Rakemba“ auf. Ende 2023 zieht sie nach Frankreich und spielt dort u.a. mit dem Gitarristen Rija Randrianivosoa. Aktuell ist sie auch als Schauspielerin mit dem Choreografen Delavallet Bidiefono und dem Stück „Hexen/Kimpa Vita” auf Europa-Tour. Bei FUTURE NOW singt sie in der eigens für das Festival geschaffenen Formation mit der Santur-Spielerin Azin Zahedi, Sara Neidorf am Schlagzeug und Sibongile Buda am Bass.

nach oben

Dominique Larose

Dominique Larose lernt früh Gitarre und Kâ, die Trommel ihrer Heimat. Als Kind wird sie in Guadeloupe von der karibischen Musik in den Schlaf gewiegt. In Paris gerät sie mit zwölf Jahren in den Bann des Klaviers, erste Kompositionen entstehen, und sie entdeckt ihre Vorliebe für das Schreiben und die Poesie. Mit 18 Jahren … weiterlesen »
lernt sie das Schlagzeug kennen – es ist Liebe auf den ersten Blick. Dominique Larose ist als Autorin, Komponistin, Sängerin und Rhythmikerin (Schlagzeug, Cajon, Percussion) auf Bühnen und in Studios tätig und kollaboriert mit Künstlerïnnen wie Bernard Lavilliers, Yannick Noah, Tiken Jah Fakoly, Lio, Biga Ranx, Manu, Gerard Lanvin, Christophe Maé, Patricia Kaas, Patrick Fiori, Jennifer und vielen anderen. In den letzten Jahren arbeitet sie schwerpunktmäßig am Theater, als Schauspielerin und musikalische Leiterin. 2024 begeistert sie beim FUTURE NOW FESTIVAL das Publikum mit ihrem Gesang und ihrer enormen Bühnenpräsenz und kehrt 2026 mit einem Überraschungsgast zurück auf die Bühne der Alten Feuerwache.
Foto ©  Maxi Braun

nach oben

Els Vandeweyer

Die Vibraphonistin, Perkussionistin und Komponistin ist in Belgien aufgewachsen und lebt in Berlin. Nach dem Studium der klassischen Perkussion in Antwerpen, Jazz in Brüssel und Oslo gehört Vandeweyer zu den Gründern des IMI Kollektief. Mit dem Album „Snug as a Gun” (2006) war sie … weiterlesen »
sehr erfolgreich. Die Künstlerin entwickelt Solo-Performances und ist ebenso an Gruppen-Improvisationen und in Ensembles der zeitgenössischen Musik beteiligt. Ihre Aufführung „Xenakis; Rebonds b“, wird im Radialsystem V aufgeführt. 2017 leitet sie ein Oktett im Rahmen des Festivals Tactile Paths. Zu ihren Projekten gehören das Quat Quartet mit Fred Van Hove, Paul Lovens und Martin Blume, Pascal Niggenkempers Vision 7, das Andromeda Mega Express Orchestra, und das Serenus Zeitblom Oktett. Aktuell spielt sie in Metal Illusion mit Rieko Okuda, Kudu mit Ignaz Schick und Klaus Kürvers, im Sonic Fiction Orchestra von Georg Graewe, und sie arbeitet mit dem Theater Zuidpool in Antwerpen. Mit „Debut" erscheint 2019 ihr erstes Album unter eigenem Namen. Bei FUTURE NOW ist sie erstmals zu Gast und im Duo mit der Drummerin Lucía Martínez zu hören.
Foto ©  Viola Förster v.d. Lühe

nach oben

Eva Zöllner

Das Akkordeon ist das Instrument des Jahres 2026 und Eva Zöllner zählt zu den aktivsten Akkordeonistïnnen ihrer Generation. Sie widmet sich mit großem Engagement der zeitgenössischen Musik. Konzertreisen als Solistin führten sie in die meisten Länder Europas und Lateinamerikas, nach Asien, Australien, Kanada und in die USA. Als regelmäßiger Gast bei Festivals rund um … weiterlesen »
den Globus ist sie in Projekten zu erleben, die von der experimentellen Solo-Performance bis hin zu Opernproduktionen und der Zusammenarbeit mit namhaften Ensembles reichen. Ihre Aktivitäten werden durch Radio- und CD-Produktionen dokumentiert und durch weltweite Tätigkeiten als Gastdozentin und Jury-Mitglied ergänzt. Die enge Zusammenarbeit mit Komponistïnnen ihrer Generation ist ein wichtiger Aspekt ihrer Arbeit. Daraus resultierend ist sie in den letzten Jahren an den Uraufführungen von mehr als 250 neuen Werken beteiligt. 2021 erscheint ihr Buch »Komponieren für Akkordeon« im ARE-Verlag. Besonders interessiert sie die Kombination ihres Instruments mit neuen Medien. Eva Zöllner lebt im Westerwald und nomadisch auf Reisen, um ihr Instrument in unterschiedlichsten Kontexten und Kulturen zu erkunden – beim FUTURE NOW Festival ist sie nach einem beeindruckenden Solokonzert nun zum zweiten Mal zu Gast – im Trio mit Katharina Koenig und Ute Völker. »Das Akkordeon ist ein junges Instrument. Eines mit rustikaler Vergangenheit. In Hafenspelunken und auf Dorffesten zu Hause. Gleichzeitig aber auch ein supermodernes, das in den letzten Jahren einen Siegeszug durch die Konzertsäle der Welt angetreten ist, sowohl mit transkribiertem klassischem als auch mit neu komponiertem Repertoire. Es wurde zum Unterwegssein erfunden, hat sich mit Auswanderern auf der ganzen Welt verbreitet und überall seine eigene Musik gefunden. Es erzählt Geschichten und berührt die Menschen, weil es selbst so menschlich ist. Es atmet und ist wie kein anderes Instrument mit dem Körper des Interpreten verbunden. All das fasziniert mich an meinem Instrument. Und das ist es, was ich weitertragen möchte, in die Musik von heute.« (Eva Zöllner)
Foto ©  SWR Andreas Orban

nach oben

Gunda Gottschalk

Violine und Viola sind die Instrumente von Gunda Gottschalk. Sie spielt improvisierte und zeitgenössische Musik und bringt ihre Klangarbeit in Verbindung mit Tanz, Theater, Film, Komposition, Bildender Kunst und Literatur. Mit ihren Ensembles ist sie europaweit auf… weiterlesen »
Festivals für zeitgenössische und improvisierte Musik vertreten und gastiert in USA, Canada, Mongolei, China, Myanmar und Russland. Gunda Gottschalk ist die Initiatorin diverser Großprojekte wie ein Orchesteraustausch mit China, dem Musiktheater Die 10 Gebote des Clowns und zwei großen partizipativen Opern mit den Wuppertaler Bühnen und 140 Kindern und Jugendlichen aus Wuppertal. In NRW belebt sie die Szene durch diverse Aktivitäten wie den Konzerten mit Partita Radicale, freien spartenübergreifenden Projekten, dem WIO-Orchester (ein Orchester dirigiert sich selbst), der Reihe soundtrips NRW und der Programmgestaltung im ort/Peter Kowald Gesellschaft e.V.. Sie ist Mitgründerin des FUTURE NOW Festivals.
Foto © Maxi Braun

nach oben

Johanna-Yasirra Kluhs

Die deutschlandweit und international tätige Dramaturgin wirkt als Impulsgeberin und Sparringspartnerin für Kollektive, Regisseur*innen und Choreograf*innen im Spektrum der Freien Darstellenden Künste. Seit dem Ende ihres Studiums der Germanistik und… weiterlesen »
Philosophie entwickelt sie kollaborative Strategien einer dramaturgischen Praxis. Kluhs war Teil verschiedener Programm-, Preis- und Förderjurys für Bildende und Darstellende Künstler*innen und u.a. Co-Leiterin der Festivals FAVORITEN 2014 in Dortmund und FUX an den Wuppertaler Bühnen. Von 2016–2021 co-leitet sie das regionale Kulturprogramm Interkultur Ruhr. Die Netzwerkerin bemüht sich um eine feministische Arbeits- und Lebenspraxis und um die nachhaltige Initiierung zahlreicher Projekte, wie etwa das Familienfilm-Archiv des Ruhrgebiets. Sie ist Mitgründerin der Ost-West-AG und des FUTURE NOW Festivals.
Foto © Maxi Braun

nach oben

Katharina Koenig

Die studierte Akkordeonistin, Kuratorin, Autorin und Musikpädagogin erschafft mit ihrem Instrument ein großes Spektrum an kontrastreichen Stimmungen, das von feinsten vibrierenden Tönen bis hin zu kraftvollen akzentuierten Klängen reicht. Ihr besonderes Interesse gilt dem … weiterlesen »
Erspüren von Atmosphären und zwischenmenschlichen Beziehungen, die sie durch das Akkordeon in Musik übersetzt. Besonders in experimentellen, improvisatorischen Kontexten erforscht sie das Spannungsfeld zwischen eigener künstlerischer Freiheit und dialogischem Wechselspiel mit anderen. Katharina Koenig ist Teil des Duo KoAlas und gibt zusammen mit dem Gitarristen Gerrit Ahlers klassische Konzerte mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer Musik. Als Mitglied der Cooperativa Neue Musik e.V. gestaltet sie viele unterschiedliche Musikprojekte u.a. mit der Digital Art Künstlerin Enya Obert mit und bringt sich bei Rauminstallationen und Wandelkonzerten im Cooperativa Ensemble ein. Neben selbst geschriebenen Klanggeschichten für Kinder liegt der Schwerpunkt ihres künstlerischen Schaffens auf freier Improvisation und Performance. Sie ist seit 2024 in Essen Kuratorin für die Konzertreihe Soundtrips NRW. Beim FUTURE NOW Festival spielt sie im Trio mit Ute Völker und Eva Zöllner.

nach oben

Les Reines Prochaines

Die legendäre Basler Band, aktuell besetzt mit Muda Mathis, Sus Zwick und Fränzi Madörin, entspringt der Jugend- und Frauenbewegung der 1980er. Ihre Programme hinterfragen traditionelle Kunst- und Geschlechtergrenzen, immer an der Grenze von … weiterlesen »
Performance, bildender Kunst und Musik – immer witzig, sinnlich, radikal. Gesang ist das wichtigste Element, mit Texten in verschiedenen Sprachen. Synthesizer, Sequenzer, Bass, Schlagzeug, Akkordeon, Gitarre, Klarinette, Trompete, Querflöte, aber auch Spielzeuginstrumente und Kleinpercussion spielen ihre Rollen. Alle Königinnen spielen alles, aber einige Königinnen spielen einiges nicht. Egal mit wie viel Klamauk sie an der Oberfläche gerade operieren, Les Reines Prochaines sind vor allem eine politische Band. Ihr Anarchismus und ihr queerer und feministischer Blick spiegeln mit viel Schalk wider, wie schwer das Joch von gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zwängen drückt. Les Reines Prochaines performen seit 40 Jahren an jeder Mode vorbei und wahrscheinlich sind sie genau deshalb moderner denn je.
Foto © Tobias Madörin

nach oben

Lucía Martínez

Lucía Martínez ist Schlagzeugerin, Percussionistin, Improvisatorin, Komponistin, Kulturmanagerin, Dozentin, Mutter. Die kosmopolitische Künstlerin ist eine Meisterin des freiesten Free Jazz und verknüpft scheinbar unvereinbare Einflüsse – inspiriert von ihren galicischen Wurzeln und heimischer Volksmusik. Ihr Spiel verfügt über eine unvergleichliche … weiterlesen »
Technik und Finesse. Sie gehört zu einer außergewöhnlichen Generation innovativer europäischer Jazzmusikerïnnen und spielt in unterschiedlichen Besetzungen auf Festivals in der ganzen Welt. Lebenslanges Lernen ist ihr Prinzip. Nach dem Studium der klassischen Perkussion in Spanien absolviert sie ein Jazzstudium in Portugal, erwirbt den Master in Jazz-Schlagzeug und Komposition in Berlin, einen Master in Filmmusik an der Filmuniversität Babelsberg und einen Master in Musikforschung in Valencia. Ihr Interesse an Improvisation und europäischer Avantgarde-Musik und ihre ungehemmte, rastlose und kreative Haltung verleihen ihrem Spiel und ihren Kompositionen einen zeitgenössischen Charakter. Sie ist Bandleaderin des Lucía Martínez Cuarteto, des Quintetts Lucía Martínez & Azulcielo und des Sextetts Lucía Martínez & The Fearless und an zahlreichen weiteren Formationen beteiligt. Abseits der Bühne widmet sich Lucía Martínez dem Unterrichten und Mentoring und teilt Leidenschaft und Wissen mit künftigen Jazz-Talenten. Ihre Hingabe an die Musik und ihr Einfluss auf die Community machen sie zu einer einflussreichen Figur in der Welt des zeitgenössischen Jazz. Beim FUTURE NOW Festival wird sie gemeinsam mit der Vibraphon-Künstlerin Els Vandeweyer zu hören sein.
Foto © Mario Burbano

nach oben

Ludmila Pogodina

Die multidisziplinäre Künstlerin, Kuratorin und DJ arbeitet nach ihrem Abschluss in Journalismus und Fotojournalismus mehr als 20 Jahre für unabhängige Medien, führt Interviews mit internationalen Kulturschaffenden und erforscht die Schnittstellen von Kultur, Gesellschaft und Politik. 2011 startet ihre Karriere als DJ und Eventorganisatorin, 2015 ist sie Mitbegründerin des … weiterlesen »
Kunstkollektivs #KeepMinskWeird. Nach harten Angriffen gegen Aktivistïnnen und Kulturschaffende in Belarus, lebt sie seit 2022 in Berlin. Dort beginnt sie mit der Arbeit an einem autobiografischen Buch, das sich mit den Themen Diktatur, Patriarchat und Rock‘n‘ Roll auseinandersetzt. Ludmila Pogodina arbeitet als Kuratorin für Interfilm–Internationales Kurzfilmfestival Berlin und das Neisse Film Festival. Ihre musikalischen Performances beziehen immer die Gemeinschaft mit ein, wobei sie pointierte politische Kommentare mit Humor, Spielfreude, Tanzleidenschaft und einer skurrilen Haltung mixt.
Foto © Kai Pelka

nach oben

Mariá Portugal

Die Schlagzeugerin, Komponistin, Produzentin und Sängerin ist seit über 20 Jahren in der brasilianischen Songwriterïnnen-Szene verwurzelt. Jetzt in Berlin lebend, mischt sie auch die dortige Szene auf. Mariá Portugal ist eine Innovatorin der … weiterlesen »
Improvisierten Musik, ihr Schlagzeugspiel klingt mal wie ein Orchester, mal wie ein Atemzug. Dabei kommt auch ihre Stimme zum Einsatz. Sie spielt sie mit internationalen Größen wie Arrigo Barnabé, Silke Eberhard, Fred Frith, Maggie Nichols uva. Zu ihren Hauptprojekten gehört die Band Quartabê, mit der sie drei Alben einspielt. Mariá Portugal komponiert Soundtracks für Tanz, Theater, Video, Installationen und Kino – zuletzt für den chilenischen Spielfilm „The Meltdown” von Manuela Martelli, der im Mai beim Filmfestival in Cannes Premiere feierte. Mariá Portugal ist bereits zum dritten Mal Gast des FUTURE NOW Festivals, nach 2020 im Duo mit Angelika Niescier und 2022 als Teil eines spektakulären Quintetts mit fünf Drummerïnnen aus 5 Kontinenten. In diesem Jahr wird das Publikum sie im Duo mit der Vibraphonistin Taiko Saito erleben.
Foto © Frank Schindelbeck

nach oben

No Man’s Land

Fünf erfahrene Musikerïnnen aus fünf verschiedenen Ländern, die eine Leidenschaft für mitreißenden Bluegrass teilen, treffen 2025 beim European Bluegrass Summit in Prag in einer Jam-Session aufeinander. Die Magie dieser Session verlangt … weiterlesen »
schlicht nach Wiederholung. Signe Borch (Dänemark, Gitarre), Kylie Kay Anderson (USA/Niederlande, Mandoline), Loes van Schaijk (Niederlande/Tschechien, Kontrabass), Simona Uhereková (Slowakei, Banjo) und Esther Duerinck (Belgien/Schweden, Fiddle) erkennen das Momentum und gründen No Man’s Land. Die neue europäische Formation ist eine der wenigen all-FLINTA* Bands im Bluegrass, diesem Mix aus amerikanischer Roots-Musik mit Wurzeln im afroamerikanischen Blues und Jazz, irischen Balladen und europäischen Tanzmelodien. Ihr kraftvolles Programm aus Bluegrass-Instrumentalstücken, selten gehörten Perlen mit dreistimmigen Harmonien und emotional bewegenden Balladen feiert in Wuppertal Deutschlandpremiere.
Foto © privat


nach oben

Sara Neidorf

Am Schlagzeug verbindet Sara Neidorf verschiedene Genres, schafft dabei fließende Übergänge, beherrscht Taktarten meisterhaft – leidenschaftlich gerne auch in Kooperation mit anderen Musikerïnnen. Neben den genreübergreifenden Heavy-Bands Mellowdeath, Sarattma, Mad Kate | The Tide, Soporose und … weiterlesen »
This Ungodly Hour arbeitet Sara Neidorf in improvisationsbasierten Projekten wie dem Hypnodrone Ensemble und im Duo mit dem Skronk-Gitarristen Han-Earl Park. Geboren in Philadelphia, jetzt in Berlin lebend, spielt Sara Neidorf Sessions mit Künstlerïnnen wie The Brian Jonestown Massacre, Peaches, Valerie Renay, Sometimes With und Tau and the Drones of Praise. Sara begleitet live Theaterstücke und Stummfilme an den Drums und kuratiert das queer-feministische Horrorfilmfestival Final Girls Berlin. Nach dem Auftritt mit der Metalband Aptera 2024 beim FUTURE NOW Festival markiert das Engagement für den Kompositionsauftrag mit 4 Musikerïnnen aus 4 Traditionen ein weiteres Kapitel in Saras Neidorfs vielseitigem Schaffen. Sara spielt in der eigens für das Festival geschaffenen Formation mit der Sängerin Dina Mialinelina, Sibongile Buda am Bass und Azin Zahedi an der Santur.

nach oben

Sibongile Buda

Sibongile Buda bekannt als Ms Buda Bass, ist Bassistin, Komponistin, Musiklehrerin, Bandleader, Gründerin und Programmdirektorin. Die Musikleidenschaft der in Mamelodi geborenen, südafrikanische Künstlerin geht auf ihre Großmutter zurück, die in der Kirche afrikanische Trommeln spielt. Sibongile Buda arbeitet als Musikpädagogin bei CAFCA, das sich auf die … weiterlesen »
Förderung der musikalischen Fähigkeiten von Kindern aus benachteiligten Gemeinden konzentriert. Sie ist Gründerin und Programmdirektorin des von Frauen geführten Jazz Camp for Female Instrumentalists Mamelodi (JCFI), dessen Ziel es ist, Mädchen von klein auf künstlerische Fähigkeiten zu vermitteln und zu stärken, sowie Künstlerïnnen eine Plattform zu bieten, auf der sie ihr Talent präsentieren können. Als Leiterin und Moderatorin des wöchentlichen Global JazzWomen Hang hat Buda mehrere Online-Konzerte und ein Präsenzfestival mitproduziert und ist weiterhin auf der Suche nach Frauen aus aller Welt, um sie in einer neuen internationalen und solidarischen Gemeinschaft zusammenzubringen. Beim FUTURE NOW Festival spielt sie in der eigens für das Festival geschaffenen Formation mit der Sängerin Dina Mialinelina, Sara Neidorf am Schlagzeung und Azin Zahedi an der Santur.
Foto © Molefe Photography

nach oben

Stefanie Görtz

Die freiberufliche Filmkuratorin und Pressereferentin kollaboriert seit über 20 Jahren mit zahlreichen Festivals und Institutionen in NRW und darüber hinaus. Sie kuratiert Filmprogramme u.a. für das Internationale Frauen Film Fest Dortmund + Köln, Pro Quote Film, ist tätig für die ARD, dokumentarfilminitiative, Radio Bremen, et al. Musik ist lange ihre engagierte Privatsache, immer dem Vinyl treu, … weiterlesen »
women-only und mit einer großen musikalischen Bandbreite. 2020 gründet sie das Future Now Festival mit und startet dort das Format des Vinyl Afternoon, einer Einladung zum gemeinsamen Hören. Diesmal liegt auf ihrem Plattenteller eine feministische Liebeserklärung an die Frauen in der Countrymusik. Listen, move or lay down.
Foto © Maxi Braun

nach oben

Taiko Saito

 

 

Taiko Saito zählt zu den vielseitigsten internationalen Marimba- und Vibraphon-Spielerïnnen und begeistert das Publikum mit ihrem einzigartigen Stil und ihrer unverwechselbaren Klangästhetik. Geboren in Sapporo/Japan, lebt sie seit 1998 in Berlin. Ihr außergewöhnliches Talent erstreckt sich vom Jazz über die klassische Musik zu Improvisation und Hip-Hop und bringt ihr zahlreiche Auszeichnungen ein. Sie tourt weltweit und veröffentlicht mehrere Alben in … weiterlesen »
unterschiedlichen Formationen wie den Duos KOKO, Futari, der Berlin Mallet Group, den Trios SAN, Saito/Roder/Griener und kokotob. Als Solistin tritt sie mit dem Sapporo Symphony Orchestra und dem Orchestra d’Auvergne auf und gibt international Konzerte und Meisterkurse. Als Komponistin gewinnt sie 2004 den Originalitätspreis beim Internationalen Marimba-Wettbewerb für „Landscape IV“. Im Jahr 2008 schreibt sie „Hide and Seek for 9 percussionists“ im Auftrag des Percussion-Ensembles coup de baguette. Sie ist Mitglied des Andromeda Mega Express Orchestra, von Silke Eberhards Potsa Lotsa XL und des Hannes Zerbe Jazz Orchestra. Sie ist Preisträgerin des Deutschen Jazz Preises 2024. Taiko Saito ist Korogi-Künstlerin, sie spielt ausschließlich auf ihrer 5,5-Oktaven-Korogi-Marimba Perfection. Bei FUTURE NOW tut sie dies im Duo mit der Drummerin Mariá Portugal.
Foto © privat

nach oben

Ute Völker

Die Akkordeonistin ist auf freie improvisierte Musik spezialisiert und lotet in diesem Rahmen umfangreich die Möglichkeiten ihres Instrumentes aus. Sie erschafft Klangarchitekturen, die in … weiterlesen »
Raum und Zeit zerfließen und sich zu immer wieder neuen und überraschenden akustischen Formen verbinden. Als Solistin, Mitbegründerin des Ensembles Partita Radicale und in anderen Besetzungen gibt sie weltweit Konzerte. Sie arbeitet in interdisziplinären Projekten im Bereich bildender Kunst, Video sowie mit Schauspielerïnnen, Literatïnnen und Perfomerïnnen zusammen. Ute Völker lebt in Wuppertal und arbeitet als Musikpädagogin. Selbst Kuratorin von Musikveranstaltungen, war ihr die kontinuierliche Schmalspur- bis Nullprogrammierung von Frauen in den Line-ups von Musikfestivals ein wachsendes Grauen. So gab sie 2020 gemeinsam mit Gunda Gottschalk den Anstoß für den musikalischen all-FLINTA*-Gegenentwurf: FUTURE NOW. Nach bescheidener Zurückhaltung in den ersten Festivalausgaben ist Ute Völker nun endlich mit ihrer ganzen Kunst zu erleben – im Trio mit den von ihr sehr geschätzten Akkordeonistinnen Katharina Koenig und Eva Zöllner.
Foto © Silke Kammann

nach oben

WoW – Women of Wuppertal

WoW – Women of Wuppertal vereint Frauen verschiedenster Altersstufen, Ursprungsländer und Milieus und verleiht ihnen allen eine hörbare Stimme. Das Singen der Lieder in den Herkunftssprachen verbindet die Sängerïnnen. Für sie ist der Chor ein Safe Space – … weiterlesen »
ein Ort der Begegnung und des gegenseitigen Respekts. Sie verstehen sich als Botschafterïnnen unserer einen Welt. Der Interkulturelle Frauenchor der Bergischen Musikschule war zunächst als „ jobcenterfinanzierte Arbeitsmaßnahme für arbeitslose Frauen mit internationaler Familiengeschichte” konzipiert. Inzwischen singt der WoW-Chor lokal, regional und bundesweit und trat zuletzt in der Kölner Philharmonie vor 2000 Zuschauerïnnen auf.
Foto © privat

nach oben